Eine Idee ist entstanden


Da stand ich nun am Spielfeldrand und schaute meinem Sohn beim Fußballtraining zu. Noch zu jung um selbst mit dem Fahrrad zum Trainingsplatz zu kommen aber vor allem in der Herbst und Winterzeit wo es doch schnell dunkel wird, übernimmt man doch gerne den Fahrdienst. Interessiert beobachtete ich das treiben wie geschickt die beiden Trainer die Jungs an ihre Spielphilosophie heranführten und die einzelnen Übungseinheiten durchführen ließen. Für die Spielpraxis gab es zum Schluss noch ein Spiel, wo das soeben gelernte gleich umgesetzt werden konnte. Doppelpass – Flanke – Kopfball – Tooor. Wenn das nur in einem Punktspiel auch so gut funktionieren würde. Abschließend noch eine kleine Versammlung mit den Spielern mit dem Zweck, die Aufstellung für das nächste Punktspiel durchzugehen. Mittlerweile kam noch eine Spielermutter dazu die sich um die Organisation der Mannschaft kümmerte. Aufmerksam verfolgte sie die Diskussion um die Aufstellung mit dem Hintergrund, dass sie ja für die Verteilung der E-Mails verantwortlich war. Ein wenig abseits stehend vernahm ich das Handeln mit etwas Verwirrung. Da standen zwei Trainer auf dem Platz die jeweils ein Top Smartphone in der Tasche hatten, die aber nicht in der Lage waren ein paar E-Mails zu verschicken, aber genau die, die erst Heimfahren und ihren PC hochfahren musste, war in der Lage die Aufstellung und den Treffpunkt mitzuteilen. Muss das wirklich so kompliziert sein? Als IT-Architekt mit langjähriger Erfahrung in einem international aufgestellten Unternehmen lief es mir da schaudernd über den Rücken. Gewohnt in einer komplexen und hochvernetzten Umgebung zu arbeiten und durch meine Konzepte noch weiter voranzutreiben, überkamen mir gleich eine Flut von Gedanken. Seitdem stehen die Zahnräder in meinem Kopf nicht mehr still.




Von der Idee zur ersten Webseite


Nachdem ich die ersten Gedanken in meinem Kopf sortiert hatte und die „Zahnräder“ einigermaßen im Gleichklang arbeiteten, war die Idee geboren – ich erstelle eine Webseite. Eine gute Idee dachte ich mir, aber eigentlich hatte ich recht wenig Ahnung wie man so was macht, denn mein Spezialgebiet war das überhaupt nicht bzw. hatte ich für diese Dinge ein paar gute Leute. Aber keine bange vor neuen Aufgaben, ein paar Tutorials im Internet und jeweils ein gutes Fachbuch über Webdesign und Datenbankprogrammierung halfen für das Erste gut weiter. Viel Arbeit, sehr viel Arbeit aber auch sehr interessant sich in diese Materie einzuarbeiten. Ganz fach fremd war das Thema ja nicht und so hatte ich nach kurzer Zeit schon meine ersten Erfolgserlebnisse. Zuerst auf meinem Homeserver im Keller installiert konnte ich schon mal fleißig experimentieren und die eine oder andere Idee umsetzten. Die Herausforderung war ja nicht gerade gering, so sollte der Zugriff nicht nur von einem Smartphone aus funktionieren, sondern auch von jedem PC übersichtlich dargestellt und bedient werden können. Für eine Mannschaftsaufstellung brauchte ich natürlich als erstes eine Mannschaftsliste die natürlich nicht von jedermann einsehbar sein sollte. Also musste ein abgesicherter Bereich her, der die notwendige Sicherheit bot. Eigentlich hatte ich mir das nicht so Aufwendig vorgestellt, aber es machte mir einfach Spaß an diesem System zu arbeiten. Nach dem Loginbereich konnte ich mich endlich der großen Herausforderung, der Mannschaftsaufstellung widmen. Als Ziel hatte ich mir eine einfache Menüführung und ein Versand durch E-Mail ausgedacht. Jeder aufgestellte Spieler bzw. die Spielereltern sollten eine Aufstellung mit Treffpunkt und Uhrzeiten erhalten, wobei die nicht aufgestellten Spieler über „CC“ eine Kopie bekommen sollten. Nach einer Weile des probieren und testen funktionierte es endlich. Ausgehend vom nächsten Spiel die einzelnen Spieler auswählen, den Treffpunkt hinzufügen, senden drücken und ab gehts mit den E-Mails. Beim nächsten Training hatte ich mir vorgenommen, kann ich das Programm den Trainern zeigen.




Praxistest


Nach ein paar Tagen war es soweit, mein Sohn hatte wieder sein geliebtes Fußballtraining und ich meine Abwechslung vom Alltag. Voller Anspannung wartete ich das Trainingsende ab, um mein Programm den Trainern zeigen zu können. Zwei alternativen hatte ich Programmiert, eine tabellenorientierte und eine menügeführte Variante, die jeweils zwar das gleiche Ziel, aber unterschiedliche Ansätze befolgten. Nach dem Training tippten die bereits „vorgewarnten“ Trainer neugierig die URL der Webseite in ihr Handy und erhielten sofort die Oberfläche der Spielaufstellung. Ohne weitere Erklärungen konnten die beiden eine Spielaufstellung fertigstellen und mit einem finalen touch an alle Spieler bzw. Spielereltern per integrierter E-Mail Funktion verschicken. „Das geht aber einfach“ betonte einer der Trainer und wollte gleich wissen ob er das einsetzen darf und was das kostet. Das ist kostenlos betonte ich und das wird auch für alle die das brauchen können auch kostenlos bleiben. Von nun an war das Programm ein wichtiges Hilfsmittel, dass die Arbeit der Trainer erleichterte. Nach und nach wurde das Tool, dass jetzt Mannschaftsmanager heißt, mit weiteren nützlichen Funktionen erweitert und ist ein integraler Baustein des viel größeren TSV Manager 4.0 geworden. Was geblieben ist - der Mannschaftsmanager ist immer noch kostenlos. Wie es weitergeht mit meinen „Zahnrädern“ und meinem Tatendrang erfahrt ihr im 4. Teil meiner Geschichte des TSV Manager 4.0.




Es geht weiter


Die Geschichte des TSV Manager 4.0 – 4. Teil Im laufe der Zeit hatte sich der Mannschaftsmanager mit der IT-passierenden Mannschaftsaufstellung etabliert, aber ich hatte immer noch keine Ruhe. Es machte mir einfach Spaß an diesem Projekt weiter zu arbeiten. So kam im geschützten Bereich noch ein Fotoalbum mit Sliderfunktion hinzu, dass vor allem den Spielereltern viel vergnügen bereitete. Somit gab es auch die Gelegenheit Fotos zentral zu hinterlegen und mittels Downloadmöglichkeit auch wieder zu verteilen. Bei weiteren Recherchen fand ich auf den Webseiten des Bayerischen Fußballverbandes bei der Ligaorganisation eine Kalenderdatei, die ein Import der Mannschaftstermine auf Smartphones oder Outlook ermöglichte. Das war für mich natürlich eine geniale Möglichkeit eine Schnittstelle zu bauen und die Daten für die Mannschaftsaufstellung zu benützen. In der Kalenderdatei war alles drin, vom Spieltermin bis zur genauen Adresse wo die Spiele stattfinden. In den Mannschaftsmanager integriert, braucht man somit bei der Aufstellung nur noch das Spiel angeben und alle weiteren Daten, vom Termin bis zur Routenberechnung werden automatisch übermittelt und dargestellt. Aus dem Mannschaftsmanager den es immer noch kostenlos gibt, wurde ein Tool, der TSV Manager 4.0. Ein Programm für den ganzen Verein, dass von der Homepage über die Vereinsorganisation bis zur Kopplung mit anderen Vereinen (Spielvereinigungen) und Sportverbänden eine kommunikative und kostengünstige Plattform bietet.










Ihr Ansprechpartner:
Horst Klier
Tel.: 08990480326
tsvmanager40@hklier.de

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